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Quanok - das Nordnorwegen Special

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Quanok - das Nordnorwegen Special

Das Nordnorwegen Special

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Im Laufe von Jahrhunderten bildete der Reisaelva das lang gestreckte, tief in die Hochebene eingeschnittene und fruchtbare Reisa-Tal. Mächtige Wasserfälle zieren die Talhänge - insbesondere beeindruckt der Mollis mit einer Fallhöhe von 269 Meter. Große Unterschiede in Gestein und Landschaft sind Grundlage einer vielfältigen Flora und Fauna. Sowohl das Pflanzen- wie auch das Vogelleben gehören zu den artenreichsten in Nordnorwegen. Steile Felswände und nur schwer zugängliche Waldgebiete und Hochebenen gewähren Greifvögeln gute Lebensbedingungen. Im Park und in den umliegenden Berggebieten kommen Vielfraß, Nordluch und Polarfuchs vor. Der samische Name Njállaávzi bedeutet "Polarfuchs-Kluft" und deutet darauf hin, das der Polarfuchs hier kein Neuling ist. Im Winter ernährt sich der große Polarfuchsbestand vor allem von Resten, die der Vielfraß hinterlässt, meist Rentiere. Auch der Braunbär kann von Jahr zu Jahr im Park beobachtet werden.

Im Reisa-Tal begegnen sich drei Kulturen; Rentierzüchter, wie auch die fest angesiedelte Bevölkerung samischer, finnischer und norwegischer Abstammung, haben dieses Gebiet genutzt und sind Ursprung von Ortsnamen und Kulturdenkmälern. Die Besiedlung des Reisa-Tales kann bis mind. in das 16. Jh. zurück verfolgt werden, als hier ein samisches Jägervolk lebte. Im 18. Jh. siedelten sich finnische Einwandere an.

Storslett, das Zentrum der Kommune Nordreisa hat ca. 5.000 Einwohner und liegt direkt am Meer an der Mündung des Reisa-Flusses. Vier Supermärkte, eine Tankstelle, zwei Sportläden und anderen Fachgeschäften versorgen alle in der Umgebung wohnenden Menschen. Der nahe Flugplatz in Sørsjøn verbindet Nordreisa schnell mit der Außenwelt. Tromsø ist mit dem Auto in vier Stunden zu erreichen.

Aktivitäten: Eine Besonderheit der Region ist, dass sie bisher nur recht wenig touristisch erschlossen ist. So gibt es keine markierten Wanderwege - ausgenommen dem Nordkalottleden der durch die Reisaschlucht nach Kautokeine bzw. nach Kilpisjärvi führt. An diesem Wanderweg gibt es auch einige Hütten, die vom norwegischen Wanderverein (TT) geflegt werden. Sonst muss man sich seine Wege selber suchen und kann nur sporadisch Hütten oder Gammen als Übernachtungsplatz nützen. Im Winter gibt es keine markierten Skiwege, mal ausgenommen von gut präparierten Loipen in Ortsnähe, dafür aber einige Scootertraks. Dies ist daher erwähnenswert, da in Norwegen das Scooterfahren eigentlich stark reglementiert ist und man nur selten Scooterfahrer unterwegs trifft. In der Finnmark konnte dieses Verbot aber nicht ganz durchgesetzt werden, so dass es ein weit verweigtes Netz an Scootertraks gibt.

Die Landschaft gliedert sich in drei Teile. Zum einen das Inland welches einem großen Plateau gleicht mit vielen kleinen Bergen, Seen, Sümpfen und wenig Wäldern. Die Küstenregion ist durch die steilen Berge geprägt, die häufig direkt aus dem Meer über 1000 Meter hoch ansteigen. Die vorgelagerten Inseln bieten auch dramatische Bergformationen mit wenig menschlicher Besiedlung.

Mit dieser Gliederung bieten sich auch verschiedene Aktivitäten in den verschiedenen Regionen an. So sind Seekajaktouren und Bergbesteigungen im Sommer sowie Skihochtouren mit spektakulären Abfahrten im Winter bestimmt eine der Highlights der Inseln. Das Küstengebirge eignet sich genauso wie die Berge der Insel auch für Skihochtouren im Winter bzw. Bergtouren im Sommer, sowie für lange Wanderungen bzw. Kanutouren in den großen Tälern die sich bis hinauf in die Finnmark erstrecken. Dort steht einem ein riesiges Gebiet zur Verfügung, welches man zu Fuß, mit dem Kanu, mit Skiern oder dem Hundeschlitten erkunden kann.

 
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