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Skitrekking Femundsmarka

Leistung:

  • alle Transfers vor Ort
  • 2x ÜN in Roros (komfortable Hütte mit Dusche/WC/Küche)
  • alle ÜN in Hütten und Zelt unterwegs
  • Vollpension
  • Guide
  • Stellung der Gruppenausrüstung
  • Ausrüstungs-Gutschein

 

Preis:

  • 950,- Euro

 

Termine:

  • 05.02. - 13.02. 2010

 

An-/Abreise

 

Zusatzkosten

  • An-/Abreise
  • persönliche Ausrüstung
  • spezielle Ski und Winterbiwakausrüstung kann geliehen werden

 

Teilnehmer:

  • min. 4, max. 7
 

 

 

Skitrekking Femundsmarka

Skitrekking Femundsmarka

9 Tage/7 Tage unterwegs

Hier finden Sie einen Erlebnisbericht von 2005.

 

Die Femundsmarka ist ein Nationalpark in Südnorwegen, an der Grenze zu Schweden. Der Großteil des Gebietes ist bewaldet und nur knapp ein Drittel liegt oberhalb der Baumgrenze, dem so genannten Fjell. Demnach sind wir sehr oft im Wald unterwegs, was den Vorteil hat, dass wir abends Lagerfeuer machen können und wir dem Wetter nicht so stark ausgesetzt sind.
Unsere Tour startet in der Nähe der ehemaligen Kupferbergbaustadt Røros, die seit 1980 auf der UNESCO Liste des Weltkulturerbes steht. Am Anfang oder Ende unserer Tour finden wir bestimmt Zeit diese sehr gemütliche und einmalige Stadt zu besichtigen.
Wir werden in einer typische norwegische Hütte bei Røros Untergerbacht sein die mit allem Komfort (Dusche/WC/Sauna) ausgestattet ist. Übernachtet wird in 4-Bett Zimmern. Røros ist nicht nur der Ausgangspunkt, sondern hier kommen wir auch wieder zurück. Das hat den Vorteil, das die Ausrüstung, die nicht gebraucht wird, dort zurückgelassen werden kann.

Die Ausrüstung für die ganze Woche wird im Rucksack und in Pulkas transportiert. Zuerst geht es lange über den Femundsee, dann hoch in die Berge Richtung schwedische Grenze. Wir werden eine große Runde durch den Nationalpark ziehen. Dort stehen uns einige kleine Hütten zur Verfügung, aber immer wieder werden wir auch im Zelt übernachten. Wir werden über zugefrorene Seen laufen, über Moore, durch tiefen Wald, über das Fjell und wenn es das Wetter zulässt, den Store Svuku, den höchsten Berg im Nationalpark, besteigen.

Reiseverlauf:

1. Tag: Ankunft in Røros im Laufe des Tages. Erste Einweisung und warmes Abendessen.

2. Tag : Heute geht es los! Und es steht gleich der große Femundsee im Mittelpunkt dieser Etappe, denn den werden wir überqueren um am östlichen Ufer wieder langsam in den Wald einzutauchen bis wir die Hütte Røvollen erreicht haben.

Die erste Etappe ist recht kurz und durch die lange Seestrecke auch nicht sehr anspruchsvoll. Genau das Richtige um sich einzugewöhnen (gerade für diejenigen die noch nicht so sicher auf Skiern stehen). 16 km.

3. Tag: Auf der zweiten Etappe werden wir das erste Mal oberhalb der Baumgrenze unterwegs sein. Wir werden den höchsten Berg der Region, den Store-Svuku, umrunden und haben dabei eine sehr schöne Aussicht auf den südlichen Teil des Femund-Sees und auf die umliegende Landschaft. Bevor wir einen höheren Sattel überwinden müssen, werden wir etwas absteigen und im Wald unser erstes Lager aufbauen. Wenn das Wetter passt kann man auch ein Lagerfeuer machen und so den Abend recht warm und gemütlich draußen verbringen. Auch bei schlechtem Wetter garantieren die hochwertigen und geräumigen Zelte einen gemütlichen Aufenthalt und lassen einem die Ängste vor einer Übernachtung im Freien schnell vergessen. 20 km.

4. Tag: Heute steht uns die längste Strecke bevor bis wir unser Etappenziel erreicht haben. Dafür bekommt man gerade bei schönem Wetter eine unglaublich schöne Aussicht geboten. Auch werden wir an einer kleinen Samensiedlung vorbeikommen bis wir die Grenze nach Schweden passieren und auf den lang gestreckten Hävlingen-See die Hävlingsstugorna erreichen. 24 km.

5. Tag: Im Gegensatz zu dem gestrigen anstrengenden Tag haben wir heute fast keine Höhenmeter vor uns, denn wir werden von See zu See nur kleine Erhebungen überwinden müssen bis wir den großen Rogensee und die dort befindliche Rogenstugan erreicht haben. 22 km.

6. Tag: Langsam bewegen wir uns nun wieder Richtung Norwegen. Zuerst werden wir noch auf dem Rogensee unterwegs sein und dann in das hügelige Grenzgebiet rund um Muggsjølia einbiegen. Dort erwarten uns eine sehr interessante Landschaft mit vielen kleinen Seen, Hügeln und viel Wald. Abhängig von den Schneebedingungen werden wir irgendwo unterwegs wieder unser Lager aufbauen und es uns am Feuer gemütlich machen. 20 km.

7. Tag: Weiter geht es durch den tiefen Wald nördlich des Femund-Sees. Ab und zu erklimmen wir einige Anhöhen und können uns einen Überblick über die wunderschön verschneite Landschaft verschaffen. Übernachten werden wir in einer einfachen Hütte, die wir erst einmal aufheizen müssen bevor wir es uns dort gemütlich machen können.18 km.

8. Tag: An unserem letzten Tourentag werden wir zuerst zum Feragen-See laufen um dann über weitere kleinere Seen wieder den Femundsee zu betreten. Von dort sind es dann nur noch wenige Kilometer bis wir Langen, unseren Ausgangspunkt, erreichen. Dies wird in der Regel schon zur Mittagszeit sein, so dass jeder genügend Zeit hat sich wieder an die Zivilisation zu gewöhnen. 14 km.

9. Tag : Abreisetag: Sie bekommen morgens noch ein herzhaftes Frühstück und werden früh am Morgen nach Røros zur Bahn, Busterminal oder Flugplatz gebracht.

Der genaue Ablauf der Tour kann sich kurzfristig ändern und richtet sich auch nach dem Können der Teilnehmer, dem Wetter und den Schneeverhältnissen.

Anforderung: Sie müssen kein Sportler sein, um an dieser Tour teilzunehmen, aber Sie sollten es schaffen, einen mittelschweren Rucksack über 6- 8 Stunden durch hügeliges Terrain zu tragen. Ideale Voraussetzungen sind gute Laune, Gemeinschaftssinn, Verantwortungsbewusstsein und Hilfsbereitschaft. Weiterhin natürlich die Bereitschaft während der Tour auf Komfort zu verzichten (keine Dusche etc.) und beim Feuer machen und Zeltaufbau mit anzupacken. Die Temperatur zu dieser Jahreszeit liegt bei etwa –10° C, kann aber auch deutlich unter die –20° C Marke fallen. Ihnen muss auch bewusst sein, dass wir uns in einer Wildnis befinden und bei Schneesturm oder anderen widrigen Witterungsbedingungen nicht einfach eine Hütte aufsuchen können. Daher gehört eine gewisse Leidensfähigkeit mit dazu, um solche Situationen auszuhalten. Das Essen während der Tour besteht in der Regel morgens aus Müsli mit Milchpulver, mittags Snacks wie Schokolade und Kekse und abends gibt es eine warme Mahlzeit.

Diese Ausrüstung benötigen Sie.